Unterstützung vom Land NRW für Kinderhaus

von Thomas Marquardt

6. August 2014: Thomas Marquardt schaut sich zusammen mit NRW-Bauminister Mike Groschek das durch den Starkregen zerstörte Bürgerhaus in Münster-Kinderhaus an
6. August 2014: Thomas Marquardt schaut sich zusammen mit NRW-Bauminister Mike Groschek das durch den Starkregen zerstörte Bürgerhaus in Münster-Kinderhaus an

Die NRW-Landesregierung hat mal wieder ihr Wort gehalten: Mit über 1,7 Millionen Euro wird der zweite Bauabschnitt der Umgestaltung des Bürgerzentrums in Kinderhaus (konkret: Neustrukturierung Jugendtreff und Kellergeschoss) gefördert. Die Landesregierung zeigt dadurch einmal mehr, dass sie genau weiß, wo in den Städten und Quartieren der Schuh drückt. Das Geld wird dort investiert, wo es benötigt wird. Der soziale Zusammenhalt wird mit gezielten Maßnahmen in Wohnquartieren gefördert. Zugleich wird so die regionale Wirtschaft unterstützt. Die Fördermittel ermöglichen ein Vielfaches an weiteren Investitionen. Das ist ein gutes und nachhaltigeres Konjunkturprogramm für unsere Städte. Es verbessert die Attraktivität unserer Städte, ihre Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen und hilft denen, die Hilfe besonders bedürfen. Letztlich sichert es auch Arbeitsplätze vor Ort, vom Handel bis zur Bauwirtschaft.

Insgesamt erhält die Stadt in diesem Jahr fast 2 Millionen Euro aus dem Städtebauförderung. Neben dem Bürgerzentrum Kinderhaus fließen über 200.000 Euro in die Illumination der Dominikanerkirche.

Dabei bleibt es bei der kommunalfreundlichen Ausgestaltung der Bund-Länder-Hilfen in Nordrhein-Westfalen, denn jeder Bundes-Euro wird mit 1,40 Euro des Landes ergänzt. Die Kommunen müssen 60 Cent beisteuern. Das ist einzigartig in Deutschland: Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen.

Starkregen im Sommer 2014 zerstörte das Bürgerzentrum

Im August 2014 zerstörte ein besonders schwerer Starkregen das Bürgerzentrum in Münster-Kinderhaus. Die enormen Ausmaße der Zerstörung schaute sich Bauminister Groschek unmittelbar nach dem Ereignis vor Ort in Münster-Kinderhaus an. Damals sicherte er der Stadt Münster uns den Kinderhausern zu, sie mit den Folgen des Starkregens nicht allein zu lassen. Bilder des Besuchs finden sie in der Bildergalerie.


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