"Aachener Erklärung" ist ein Schritt zur Bekämpfung der länderübergreifenden Einbruchskriminalität

 In der verganenen Woche haben in Aachen die Innenminister der Niederlande, Belgiens, Deutschlands sowie der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog unterzeichnet, um grenzüberschreitende Eigentumskriminalität und insbesondere Wohnungseinbruchdiebstahl besser zu bekämpfen.  Ich finde: Gerade auch Münster und das Münsterland liegen in grenznaher Lage zu den Niederlanden. Häufig fliehen Kriminelle nach einem Einbruch über die Autobahn in die Niederlande oder Belgien und sind dann für die Polizei nur noch schwer zu fassen. Wenn nun der beschlossene Maßnahmenkatalog greift, können diese reisenden Tätergruppen besser verfolgt und gefasst werden. Zwischen den einzelnen Landes- und Länderpolizeien wird es künftig einen intensiveren und kontinuierlichen Informationsaustausch geben, um etwa vor Banden zu warnen, die bereits woanders zugeschlagen haben. Weitere Maßnahmen, die bereits ab jetzt im November anlaufen werden, werden länderübergreifende und oft auch parallele Ermittlungen und Razzien sein, gemeinsame Analyseverfahren sowie Präventionsprogramme für Regionen wie das Münsterland, die etwas genauere Sicherheitstechnik an den Autobahnen beinhalten.

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