Reagänzgläser, Trump und Landespolitik -eine Unternehmensbesichtigung!

Thomas Marquardt besichtigt das Labor der Wessling GmbH in Altenberge (Foto: Wessling GmbH)
Thomas Marquardt besichtigt das Labor der Wessling GmbH in Altenberge (Foto: Wessling GmbH)

In der vergangenen Woche war Ich zu einer Unternehmensbesichtigung bei der Wessling GmbH eingeladen. Das Familienunternehmen mit mittlerweile über 1400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen weltweit bietet hochwertige Laboranalytik und ingenieurstechnische Beratungsdinstleistungen für verschiedene Branchen an. Dazu sind Naturwissenschaftler, Ingenieure und Fachleute der Laboranalytik aus über 40 verschiedenen Berufsgruppen im Einsatz.

Foto: Wessling GmbH
Foto: Wessling GmbH

Seit kurzem hat die Wessling GmbH auch eine Zweigstelle im Iran, die erst durch die Lockerung der internationalen Sanktionen gegen das Land möglich geworden ist. Im Iran haben Mitarbeiter des Unternehmens die erste offizielle Dioxinanalyse in der Geschichte des Landes durchgeführt.

Die Eröffnung einer Zweigstelle im Iran zeugt nicht nur von unternehmerischem Mut, sondern zeigt auch deutlich, dass selbst münsteraner Familienunternehmen von großen Entscheidungen internationaler Politik beeinflusst werden.

Von dem Wahlsieg Donald Trump´s zeigte sich die verantwortliche Gesellschafterin Anna Weßling übrigens nicht beeindruckt. Sollten die Sanktionen wieder eingeführt werden, würde es lediglich zusätzliche Konkurrenten abschrecken. Die Weßling Gruppe werde jetzt in dem Land vertreten bleiben und etwaige Probleme überwinden.

Das Münsterland ist ein innovativer und international ausgerichteter Wirtschaftsstandort. Die vielen kleinen und größeren Unternehmen in der Region schaffen Arbeitsplätze und sorgen für technischen Fortschritt. Davon konnte ich mich bei der Wessling GmbH mal wieder überzeugen. Damit das so bleibt müssen wir die Rahmenbedingungen stetig an den Fortschritt anpassen. “Digitalisierung ist für uns ein ganz wichtiges Thema, sowohl für die Neuentwicklung von Dienstleistungen als auch in unseren Geschäftsprozessen“, betonte Diana Weßling zum Abschluss meines Besuches.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0