Politik für beste Bildung, Kinder und Familien

Seit 2010 haben wir über 200 Milliarden Euro in die Zukunft unseres Landes investiert – in Kinder, Bildung und Familien. Wir haben die Elternbeiträge für das dritte Kitajahr abgeschafft. Wir haben die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren auf rund 169.000 fast verdoppelt. Doch wir wissen, dass beste Bildung für alle Kinder deutlich weiter gehen muss. Deshalb investieren wir auch weiterhin in den Ausbau und in die Qualität der Kindertagesbetreuung. Damit stärken wir auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Eltern. Wir werden bis 2022 noch mehr Betreuungsqualität und mehr Flexibilität bei den Öffnungszeiten der Kitas schaffen und in Kernzeiten die Elternbeiträge für Kitas komplett streichen. Beste Bildung ermöglicht einen guten Start ins Leben. Wir haben die Zahl der Plätze im Offenen Ganztag auf rund 305.000 gesteigert. Das ist ein Zuwachs von 80.000 Plätzen seit 2010. Um die Unterrichts-bedingungen zu verbessern, haben wir zusätzlich 7.200 Lehrerstellengeschaffen, die Klassengrößen gesenkt, die Lehrerausbildung reformiert und in die Schulsozialarbeit investiert. Das Programm „Gute Schule 2020“ hilft mit 2 Milliarden Euro, unsere Schulen zu modernen Orten des Lernens zu machen. Auch bei Schulkindern wollen wir eine verlässliche Betreuung garantieren. Deshalb streben wir an, bundesweit die Voraussetzungen für einen Rechtsanspruch auf Ganztag zu schaffen.

NRW ist mit 760.000 Studierenden Hochschulland Nr. 1: plus 44 Prozent seit 2010. Die von CDU und FDP geforderte Wiedereinführungvon Studiengebühren wird es mit uns nicht geben. Und auch die Meister werden wir von Gebühren befreien.

Politik der Vorbeugung.                            Kein Kind zurücklassen.

Zentrales Vorhaben unserer Politik ist und bleibt die Initiative „Kein Kind zurücklassen“. Wir setzen auf eine Politik der Vorbeugung, die allen Kindern gleiche Chancen auf ein gutes Aufwachsen, auf Bildung und auf gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und vom Geldbeutel ihrer Eltern.

In einem Modellprojekt mit 18 Kommunen hat sich gezeigt: Vorbeugung wirkt und rechnet sich! Jetzt beginnt der landesweite Ausbau:

22 weitere Kommunen sind bereits hinzugekommen. Dadurch werden 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen erreicht. Und bis 2020 können alle interessierten Kommunen aus NRW Teil des Programms werden.

Ein weiterer Baustein der vorbeugenden Politik ist das Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“, das allen Schülerinnen und Schülern einen guten, zielgerichteten Start in Ausbildung oder Studium ermöglicht. Damit werden wir bis Ende 2018/19 weit über 500.000 Mädchen und Jungen der Klassen 8 bis 10 an allen weiterführenden Schulen erreichen.