Mobilität

Münster ist eine stark wachsende Stadt. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Wohnsituation, sondern auch auf den Verkehr. Zusätzlich zu den 300.000 Einwohnern Münsters und den vielen Touristen pendeln täglich fast 100.000 Menschen zum arbeiten nach Münster. Zur Zeit kommen ca. 80% der Pendler mit dem Auto. Münsters Straßen sind diesem Verkehrsaufkommen schon heute nicht mehr gewachsen, bereits kleine Baustellen können zu Chaos im Feierabendverkehr führen.

Ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept kann daher nicht auf das Auto als Transportmittel setzen. Es ist jetzt Zeit umzuplanen. Als SPD haben wir den Vorschalg gemacht einem erwartbaren Zusammenbruch des Straßenverkehrs bereits jetzt vorzubeugen, indem wir in Münster eine Stadtbahn bauen.  Eine solche Bahn innerhalb der Stadt beschleunigt den ÖPNV und macht auch die Anreise mit dem Zug attraktiver. Wer vom Zug direkt in die Stadtbahn steigen kann und somit den Stau in der Innenstadt umgeht, verzichtet häufiger auf sein Auto.

Münster könnte bei dem Bau auf großzügige Förderung durch das Land NRW zurückgreifen, welches bereits angekündigt hat etwa 90% der Gesamtkosten zu übernehmen.

Wer sich um Münsters Stadtbild sorgt kann beruhigt sein. Moderne Stadtbahen fahren mittels Induktion und kommen ohne Oberleitungen aus. Niemand hat im Sinn unansehnliche Leitungen über den Prinzipalmarkt zu legen.


Ein alternatives Verkehrsmittel, das in Münster bereits heute viel genutzt wird ist das Fahrrad. Ich selbst lege fast alle Wege innerhalb Münsters mit meiner Leeze zurück und viele Münsteranerinnen und Münsteraner nutzen ihr Rad regelmäßig.

Die vielen Fahrradfahrer entlasten die Straßen und die Umwelt, deswegen müssen wir Ihnen die nötige Infrastruktur bereitstellen. Wir wollen daher Radwege sanieren und ausbauen und Münsters gesamtes Verkehrskonzept noch weiter fahrradfreundlich gestalten.